Familienwochenende des JDAV in der Sächsischen Schweiz vom 28. Bis 30. August 2026 in der Hütte vom SBB.
Seit vielen Jahren bin ich dankbar das der JDAV oder vielmehr Simone Pelikan und Michael Eißfeld zusammen mit ihren Kindern mich mitnehmen in die Sächsische Schweiz. Jetzt wie schon viele Jahre ins schöne Bielatal wo ich mich jetzt schon ganz gut auskenne nach den vielen schönen Ausflügen dort hin.
Jede Jahreszeit ist individuell und interessant.
Genau das wurde ich von Charlotte gefragt ob es nicht langweilig ist immer der selbe Ort. Nach 33 Jahren Sächsische Schweiz mit dem Alpenverein Sektion Gera. Nein!
Charlotte hatte in der Räuberhütte bei Tom gearbeitet. Eine Studentin die sich ihre Reise nach Argentinien erarbeitet in 4 Monaten. Sie will bevor sie ein neues Semester beginnt eine Auszeit nehmen und mit ihrer Schulfreundin nach Chile, Vietnam und Argentinien.
Da ich bei meiner Tour alleine gestartet bin war ich der erste Gast und scharf auf ein Stück Käsekuchen. Wollte es ja im Anschluss ablaufen.
Gesagt getan. Los ging es am Forellenteich mein Ort der Ruhe. Jedes Jahr. Es war schön in der Sonne die Nacht davor hatte es stark geregnet. War aber beruhigend zum Einschlafen.
Die Kinder hatten es trotzdem geschafft ein Lagerfeuer zu machen. Die Herren grillten.
Es war ein schöner Abend. Simone sang und spielte Gitarre. Ich hörte zu. Andere spielten Skat oder unterhielten sich.
Weiter ging meine Tour zur Quelle und entlang des Weges zu meinem Lieblingstürmchen am Schwedengarten.
Aber dieses Mal nicht über die Brücke, die war nämlich weg oder vielmehr nicht richtig über den Bach gelegt.
So ging es auf Umwegen zum Garten und dann weiter zur Eisenbahnanlage welche stand.
Ein großes Schild stand dran. Nicht Filmen. Oh Schreck. Das hatte ich sonst immer getan.
Dann weiter in Richtung Ottomühle vorbei an einer Pferdekoppel mit wunderschönen Tieren. Eine Rast war ratsam und ich verweilte lang.
Schön war es den Pferden zuzuschauen wie sie vergnügt in der Sonne galoppierten.
Viele fragten mich nach dem Weg als ich Rast machte.
Sicherlich sah ich so aus als ob ich es wüsste.
So waren es viele schöne Erlebnisse und Begegnungen bis zur Ottomühle da gab es dann ein schönes Eis zur Belohnung.
Essen hatten wir ja auf der Hütte geplant.
Pizza in verschiedenen Varianten. Bauerntopf und selbstgemachtes Tiramisu ganz lecker gab es. Sowie viele gute Salate und Brotaufstriche . Jeder hatte den Auftrag was mitzubringen. Das hatte wieder prima geklappt.
Jeder wurde satt.
Eine schöne Gemeinschaft.
Am nächsten Tag wurde zusammen gefrühstückt aufgeräumt und ich und Simi blieben in der Hütte und kümmerten uns um die Abrechnung der Übernachtungspauschale und machten den Rest Abwasch.
Die Anderen unternahmen noch verschiedene Touren , Klettertrip oder Wandern, und kamen pünktlich zur Abreise zurück.
Über die Obstscheune ging es dann in Fahrgemeinschaften wieder zurück nach Gera.
Mir hat es sehr gut gefallen.
Gerne wieder.
Carmen Prang