In drei Tagen vom Kamm des Osterzgebirges in die Böhmische Schweiz (22.09. - 24.09.2023)

12.11.2023

Frei nach dem Motto: „Jeder Tag hat in seinem Gepäck viele kleine Freuden dabei“, geht es bequem mit dem Zug zum Ausgangspunkt unserer Mehrtagestour nach Geising und wenig später sind bereits alle mit dem steilen Aufstieg zum Geisingberg (824 m) „beschäftigt“. Wir genießen die kurze Rast in der gemütlichen Bergbaude und wandern anschließend zwischen streng geschützten Bergwiesen nach Altenberg, vorbei an vielen Zeitzeugen des ehemaligen Bergbaus und hinauf zum Kahleberg (905 m), einem Kreuzungspunkt zahlreicher nationaler und internationaler Wanderwege. Vor uns liegt die Landschaft der Montanregion „Erzgebirge/Krusnohori“, die seit 2019 zum UNESCO Welterbe zählt. Anschließend wandern wir bergab in Richtung Zinnwald, entscheiden uns auf dem Weg spontan noch die beiden Lugsteine - Großer Lugstein (899 m) und Kleiner Lugstein (893 m) - zu besteigen und alle sind freudig dabei! Danach quartieren wir uns im gemütlichen Lugsteinhof ein und verbringen dort einen angeregten Abend mit vorzüglicher Kost und geistigen Getränken aller Art!

Gut ausgeschlafen und „ausgefüttert“ ist der nächste Tag zunächst einem Besuch des Georgenfelder Hochmoors vorbehalten, bevor es über die Landesgrenze und auf geschichtsträchtigen Wanderpfaden in Richtung Komari Hurka (808 m) geht. Dank des zügigen Wandertempos und des „gut eingelaufenen Schuhwerks“ gönnen wir uns noch ein Seilbahnabenteuer der besonderen Art und zwar vom Gipfel des Komari Vizka 2348 m hinunter in die kleine Bergstadt Krupka, vorbei an einer Landschaft, die von ehemaliger Erzförderung und Flussspatabbau geprägt ist. Auf diese Weise werden wir nach kurzer Zeit auch wieder auf‘s Gipfelplateau befördert. Nach dem interessanten „Event“ lassen wir den Abend auf fröhliche Weise in der für uns schon traditionsreichen Bergbaude ausklingen.

Den nächsten Tag beginnen wir zunächst mit einem Abstieg in Richtung Adolfov, wandern dann auf Pfaden des „Vergessenen Grenzlands“, gespickt mit vielen auf und ab‘s nach Petrovice, einem quirligen Grenzort in der Böhmischen Schweiz. Schon wenig später bringt uns ein Linienbus in Richtung Dresden wohlbehalten zurück.

Drei Tage liegen damit hinter uns, erlebnisreich und in einer schönen Ecke unserer Heimat.

Danke allen Teilnehmern für das gute Miteinander auf und neben der Strecke!

 

Annelie Coch